Hackschnitzel
Hackschnitzel werden aus den Resten der Holzindustrie und aus Schwachholz produziert.
Die Teile des Baumes, die nicht zur Nutzholz-
produktion geeignet sind werden zu Holzhack-
schnitzel verarbeitet. Die Zerkleinerung
des Holzes geschieht in Trommel- oder Schnecken-
hacker. Hier spielt die Qualität des Holzes keine
große Rolle. Verarbeitet werden Holz-Hiebreste,
Stammabschnitte und alles anderen schwachen
Stellen des gefällten Baumstammes
verwertet. Eine Vortrocknung des Rohstoffes
vor Verarbeitung im Hacker ist unbedingt
empfehlenswert. Wichtig ist das das erzeugte
Holzhackschnitzel einen nur geringen
Wassergehalt ausweist. Zu feuchtes Hackschnitzel
könnte bei dem Verbrennungsvorgang in dem
Festbrennungskessel zu Schwierigkeiten
führen.
Wird zu frisches nasses Holz verarbeitet ist die Gefahr des Pilzwachstums groß.
Breitet sich erst einmal der Pilz auf dem Hackschnitzellager aus, gibt es keine Möglichkeit der
Pilzbefreiung, Folge davon ist ein erheblicher Substanzverlust an Lagerware. Auch der gesundheitliche
Aspekt ist zu beachten, es werden gesundheitsgefährdende Pilzsporen freigesetzt. Der Wassergehalt
der Hackschnitzel sollte unter 20% liegen, erst dann ist dem Pilz der Nährboden entzogen.
Es empfiehlt sich eine Vortrocknungszeit vor Verbrennen der Hackschnitzel einzuhalten.
Unbedingt ist darauf zu achten, dass keine Verunreinigungen durch Fremdstoffe wie Steine,
Metallteile oder sonstige andere Stoffe vorliegt. Auch bei der Herstellung von Hackschnitzel
darf selbstverständlich nur unbehandeltes Holz verwendet werden.
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