Hackschnitzelheizung
Hackschnitzelfeuerung
Grundsätzlich kann ein vollautomatischer Feuerungskessel mit Hackschnitzel, sowie mit Pellets verfeuert werden. dazu benötigt es einige techn. Einstellungsänderungen die vom Heizungsfachmann vorgenommen werden sollten. Hackschnitzelheizungen zählen zu den vollautomatischen Feuerungskessel oder Brennholzheizungen. Sie werden in neuerer Zeit als Feuerungsanlage auch in öffentlichen Gebäuden oder gewerblichen und kommunalen Bereich eingesetzt. In Privatgebäuden steigt das Interesse an einer Hackschnitzelheizung immer mehr.

Hackschnitzelfeuerungen sind heute technisch ausgereift und stehen Öl- und Gasfeuerungen bezüglich Heizkomfort in nichts nach. Angeboten werden derzeit vor allem Einschub, Unterschub und Rostfeuerungen. Es handelt sich dabei sämtlich um automatisch beschickte Systeme, das heißt, die Hackschnitzel werden mittels einer Stockerschnecke oder einer hydraulischen Schubvorrichtung automatisch in den ausschamottierten Brennraum befördert. Eine Rückbrandsicherung, zum Beispiel eine Zellenradschleuse, verhindert, dass das Feuer aus dem Brennraum in das Hackschnitzellager zurück brennt. Eine bedarfsgerechte Brennstoffzufuhr und eine automatisch geregelte Luftzuführung ermöglichen einen gleichbleibend hohen Wirkungsgrad der Feuerstätte bei geringsten Emissionen. Ein Pufferspeicher ist nicht notwendig. Die Brennstoffqualität muss an die Bedürfnisse der Feuerstätte angepasst sein. Die Angaben des Herstellers sind zu beachten.
Die Leistungsabgabe eines Hackschnitzelkessels kann je nach Brennstoffqualität auf bis zu 30% der Nennwärmeleistung geregelt werden. Wird keine Wärme mehr benötigt, geht der Kessel in den Gluterhaltungbebtrieb Hackschnitzelkessel können mit einer automatischen Zündeinrichtung und einer automatischen Entaschung ausgestattet werden. Eine gelegentliche Reinigung des Kessels von Hand ist erforderlich, damit hohe Wirkungsgrade und geringe Emissionen auf Dauer gewährleistet sind.
Quelle: Text und Fotos C.A.R.M.E.N. e.V.