offene Kamine
Offener Kamin
Auf Grund der Konstruktion kann diese Art von Wärmequelle nur offen betrieben werden. Bei der Befeuerung eines Kamins steht primär nicht die Wärmeerzeugung für den Raum in Vordergrund sondern vielmehr die gemütliche, romantische Atmosphäre die die züngelnden Flamen und das Lichtspiel verbreiten.
Der offene Kamin ist mehr ein Einrichtungsobjekt als eine Wärmevorsorgungsquelle. Gerade bei der Planung, Konzipierung und Fertigung kommen persönliche Ideen und Wünsche in Punkto Design und Modelle zum tragen. Ein Kamin wird meistens nach dem Baustil, Einrichtungsstil und den vorgegebenen baulichen Gegebenheiten individuell gebaut. Für die Fertigung eines gut funktionierenden Kamins bedarf es kompetente fachliche Kenntnisse eines Kaminbauers.
Nur die präzise Abstimmung der vorliegenden Fakten Raumgröße im Verhältnis zur Kamingröße, Höhe des Kamins garantiert in der Praxis eine zufriedenstellende Nutzbarkeit. Ungenaue oder unkorrekte Planung und Ausführung des Kaminbauers zeigt sich im Gebrauch. Ein nicht perfekt gefertigter offener Kamin verbreitet entweder bei der Feuerung nicht abziehenden Qualm oder lässt sich nur mit großer Geduld und Mühe zum Brennen bringen.
Besondere Aufmerksamkeit erfordern die im Haus installierten Abluftgeräte. Falls Dunstabzugshaube in der Küche vorhanden ist, muss ein Fensterkontaktschalter (Sicherheitssperre) für die nötige Sicherheit sorgen, da sonst Gefahr besteht dass die Rauchgase nicht wie vorgesehen in den Schornstein, sondern in den Raum gesaugt werden.
Ein offener Kamin, darf nicht als Dauerwärmequelle eingesetzt werden, sondern nach den
Kleinfeuerungsanlagen-Verordnung nur gelegentlich betrieben werden. Faustregel ist
nicht öfters als 5 Stunden an höchstens 8 Tagen im Monat. Um Rechtssicherheit zu haben, empfiehlt es sich bei der örtlichen Behörde entsprechende Auskunft einzuholen.