Lagerung

Brennholz lagern

Kaminholz und Brennholz, das vor dem Lagern bereits auf benötige Länge der Feuerungsstelle gesägt und gespalten wurde, bedarf eine kürzere Trocknungszeit, als das sogenannte Meterholz. Dieses ist auf eine Länge von 1 m gesägt und oftmals nur halbiert. Eine größere Oberfläche durch die frühzeitige Spaltung ermöglicht ein schnelleres Trocknen.

Leitsatz bei der Lagerung von Brennholz: - je länger um so trockner um so besser -

holzlager-im-wald Die Lagerstätte des Brennholzes kann der geeignete Platz im Wald sein oder nach Fertigung auf dem eigenen Grundstück. Das Lagerholz im Wald sollte von oben mit einer Luftdurchlässigen Plane vor Feuchtigkeit geschützt werden. Eine allzu lange Lagerzeit im Wald ist nicht zu empfehlen, da das Brennholz durch immer erneute feuchte Witterungsverhältnisse keine Gelegenheit bekommt wirklich richtig durchzutrocknen.


Im Freien gelagertes Brennholz ist am Besten unter einem kleinen Vordach bevorratet, das sorgt für eine ständige Luftzirkulation und verhindert den Pilzbefall. Wenn die Möglichkeit besteht, versuchen Sie  den Bodenkontakt von dem Brennholz  durch einen Unterbau zu verhindern.

überdachtes-lager

Gutes trockenes abgelagertes Holz sollte mindestens  1-2 Jahre liegen, erst dann kann man einen Restfeuchtigkeitsgehalt von ca.15% erwarten. Nur die strikte Verwendung von gut getrocknetem Holz verhindert schnelle Versottung des Kamins und die dadurch unnötig entstehenden Sanierungskoten, außerdem dient es der Umwelt. Durch verbrennen von zu feuchtem Brennholz belasten wir die Umwelt mit schädlichen Gasen. Gut durch getrocknetes Kaminholz oder Scheitholz erkennt man an eine gleichmäßige Farbe und eine leicht lösbare Rinde.

Die wichtigsten Voraussetzungen zur idealen Lagerung von Kaminholz – Scheitholz

  • Untergrund trocken, kein direkter Kontakt von Brennholz zu feuchtem Boden
  • Überdachten Lagerplatz
  • Für Luftzirkulation sorgen
  • Holz in der benötigten Größe lagern
  • Tagesbedarf einige Zeit vorher ins Haus, idealer weise geheiztem Raum holen.
  • Vorrat für Feuerungsstelle möglichst in benachbarten Raum bevorraten.
  • Bei großen Heizungsanlagen den Höchstlagerbestand im Gebäude beachten.