Herstellung
Der älteste Energieträger, der vom Menschen eingesetzt wurde, ist bekanntlich das Holz. Früher war ein mühseliges Bereiten der Holzscheite nötig. Das Verbrennen in Holzöfen, gepaart mit qualmende, stinkene Luft ist längst Geschichte von gestern.
Heute stehen den Nutzern erprobte und technische Verbrennungsanlagen oder nach neuesten Kenntnissen gefertigte Holzöfen und Kaminöfen zur Verfügung die spielend leicht das Verbrennen mit Brennholz, Holzscheite und Kaminholz zulassen.
Einige Tipps vorab:
- Wägen Sie ab ob der ausgesuchte Baumstamm den Sie fällen möchten, nicht besser von einem Fachmann gefällt werden sollte.
- Bei Fällung in Eigenregie immer den Bereich rundum prüfen ob keine Personen sich dort aufhalten und evtl. gefährdet werden könnten.
- Grundsätzlich nur mit Schutzkleidung, Schutzhelm und Schutzschuhen Bäume fällen
- Einen festen Standort suchen, nicht auf einen Untergrund stehen, der nachgeben könnte
- Halten Sie die Säge nie vor Ihrem Körper, sondern immer daneben.
- Wenn die Säge im Holz feststeckt, auf keinen Fall diese wieder anwerfen, erst das Sägeblatt befreien.
- Immer mit höchster Leistung sägen, das verhindert das feststecken im Holzstamm.
- Lassen Sie sich nicht ablenken, sondern arbeiten immer konzentriert um unnötige schwere Unfälle zu vermeiden.
Aussuchen und fällen des Baumstammes:
Für das Zersägen des gefällten Baumstammes kommt erfahrungsgemäß eine Kreissäge im Einsatz. Falls Sie noch keine Säge besitzen, könnte eine Anschaffung von einer Wippsäge die Arbeit erleichtern, da das Arbeiten damit sicherer ist.
Der unsachgemäße Einsatz von Kreissägen um Brennholz zu fertigen, hat viele folgeschwere Unfälle verursacht. Gehen Sie nur ausgeruht an diese Arbeit.
Spalten und hacken des Baumstammes:
Das richtige Spalten der Stämme ist wichtig um das Holz in das richtige Kaminholz-Format zu bekommen. Unter Einsatz von Körperkraft wird der Stamm mit Hilfe eines Vorschlaghammers und Spaltkeilen gespalten. Wesentlich leichter geht es mit einer speziellen Holzspalter, der leider nicht so preiswert ist. Diese Spalter teilen die Holzstämme in 2 Teile.
Hier müssen Sie entscheiden ob bei Ihnen Muskelkraft oder Investition gefragt ist. Die auf ca. 1m lang gesägten und gespaltenen Holzstücke können entweder in dieser Länge zum trocknen gelagert werden, oder direkt auf übliche Brennholzlänge von ca. ca. 10- 15 cm Stärke und einer Länge von 20 – 30 cm gesägt und gespalten werden. Das Axtblatt immer nur in geschärften Zustand benutzen. Mit einem breiten Axtkopf lässt es sich immer leichter hacken. Vorsicht vor Splittern und wegspringenden Holzscheiten! Nie ohne Schutzmaske arbeiten.