Unterschubfeuerung
Verwendung von Pelletsheizungen, Hackschnitzelheizung und Festbrennstoffkessel
Hier die wichtigsten Merkmale einer Unterschubfeuerung und einer Vorschubfeuerung.
Unterschubfeuerung
Der Brennstoff wird durch eine so genannte Stokerschnecke in eine Feuermulde eingeschoben:
dementsprechend unterscheidet man Unter- und Einschubfeuerung. In der Feuermulde erfolgen die Entgasung des Holzes und die Oxidation der Holzkohle. Der Ausbrand der Brenngase findet in der darüber liegenden Nachbrennkammer statt. Die heißen Abgase werden in den Wärmetauscher geführt, wo sie ihre Wärme an das Heizungswasser abgeben. Nach dem Wärmetauscher strömen die Rauchgase in den Schornstein. Ein Saugzugventilator sorgt für gleichmäßige Verbrennungsbedingungen und verhindert Schwelgasansammlungen im Kessel.
Primär- und Sekundärluft werden mittels Ventilatoren getrennt zugeführt und automatisch geregelt. Die Primärluft wird der Feuermulde zugeführt und dient der Brennstoffvergasung sowie zum Ausbrand der Holzkohle. Die Sekundärluft wird den brennbaren Gasen über der Feuermulde zugegeben, so dass diese in der Nachbrennkammer vollständig oxidiert werden können. Der Gesamtluftüberschuss liegt zwischen 1,5 und 1,9 Brennstoff und Verbrennungsluft werden automatisch angepasst.
Vorschubrostfeuerung
Die Vorschurostfeuerung besitzt einen bewegten Rost, auf den der Brennstoff von der Stockerschnecke aufgeschoben wird. Auf dem Rost erfolgen die Trocknung und die Vergasung des Brennstoffs. Am Ende des Rosts wird die Holzhohle ausgebrannt. Übrig bleiben die Aschen, die mittels einer Schnecke automatisch in einen Container ausgetragen wird. Über dem Rost erfolgt die Oxidation der brennbaren Gase. Primär- und Sekundärluft werden dementsprechend durch den Rost bzw. über dem Brennstoffbett zugegeben. Diese Technik erlaubt hohe Brennstofftoleranzen. Je nach Führung der Rauchgase unterscheidet man Gleich-, Mittel oder Gegenstomfeuerung für die Verbrennung relativ trockener Hackschnitzel geeignet ist, können in der Gegenstromfeuerung Hackschnitzel mit einem Wassergehalt bis zu 60% verfeuert werden.
Quelle: Text und Fotos C.A.R.M.E.N. e.V.